Bluthochdruck

 

Bluthochdruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für Schlaganfall, Herzschwäche und Herzinfarkt. Jeder 5. Erwachsene über 40 Jahre ist davon betroffen, aber höchstens ein Drittel der Patienten weiss von seiner Erkrankung. Lediglich ein Drittel aller Patienten mit arterieller Hypertonie folgt den ärztlichen Empfehlungen (Blutdruckkontrolle, Einnahme von Medikamenten, Änderung des Lebensstils) und erreicht so eine Normalisierung des Blutdrucks.

 

Herzklappenerkrankung

 

Die vier Herzklappen sind als Ventile zu verstehen, die den Blutfluss im Herz nur in einer Richtung gestatten. Verengung (Stenose) der Klappe oder Undichtigkeit (Insuffizienz) führen mit der Zeit durch Druck- oder Volumenüberlastung zur Herzschwäche. Die häufigsten Herzklappenerkrankungen sind die verengte Aortenklappe (Aortenstenose) und die undichte Mitralklappe (Mitralinsuffizienz). Die Diagnose einer Klappenerkrankung wird heute ohne Herzkatheter durch die Echokardiographie gestellt.

Ab einem bestimmten Schweregrad der Klappenerkrankung ist eine medikamentöse Therapie der Herzklappenerkrankungen unzureichend und es wird eine Operation notwendig. Diese besteht im Ersatz der erkrankten Klappe durch eine künstliche bzw. biologische Klappe oder in einer klappenerhaltenden Rekonstruktion.

Regelmäßige Verlaufsbeurteilungen der Herzklappenerkrankung mit der Echokardiographie sind neben der klinischen Untersuchung und der Beschwerdesymptomatik des Patienten die Grundlage der optimalen und stadiengerechte Behandlung dieser Erkrankungen.

 

 

Koronare Herzerkrankung / Herzinfarkt

 

Die Herzkranzarterien versorgen den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Eine Verengung einer Herzkranzarterie durch Ablagerungen (Arteriosklerose) löst zunächst nur bei Belastung, bei höhergradiger Verengung auch schon in Ruhe einen beklemmenden Schmerz oder Druck über der Brust oder hinter dem Brustbein (Angina pectoris) aus.
Bei vollständigem Verschluss einer Herzkranzarterie kommt es zum Absterben von
Herzmuskelgewebe im Sinne eines Herzinfarktes.

 

Bei Verdacht auf eine Verengung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung, KHK) wird zunächst ein Belastungstest (z.B. Belastungs-EKG oder Streßechokardiographie) durchgeführt, bevor weitere diagnostische Maßnahmen (z. B. Herzkatheter) eingeleitet werden.

 

 

Herzklappenfehler

 

Die vier Herzklappen sind als Ventile zu verstehen, die den Blutfluss im Herz nur in einer Richtung gestatten. Verengung (Stenose) der Klappe oder Undichtigkeit (Insuffizienz) führen mit der Zeit durch Druck- oder Volumenüberlastung zur Herzschwäche. Die häufigsten Herzklappenerkrankungen sind die verengte Aortenklappe (Aortenstenose) und die undichte Mitralklappe (Mitralinsuffizienz). Die Diagnose einer Klappenerkrankung wird heute ohne Herzkatheter durch die Echokardiographie gestellt.

Ab einem bestimmten Schweregrad der Klappenerkrankung ist eine medikamentöse Therapie der Herzklappenerkrankungen unzureichend und es wird eine Operation notwendig. Diese besteht im Ersatz der erkrankten Klappe durch eine künstliche bzw. biologische Klappe oder in einer klappenerhaltenden Rekonstruktion.

Regelmäßige Verlaufsbeurteilungen der Herzklappenerkrankung mit der Echokardiographie sind neben der klinischen Untersuchung und der Beschwerdesymptomatik des Patienten die Grundlage der optimalen und stadiengerechte Behandlung dieser Erkrankungen.

 

 

Herzrhythmusstörung

 

Herzrhythmusstörungen können in Form von Herzstolpern, Herzrasen oder anhaltender Pulsunregelmäßigkeit empfunden werden. Diese Beschwerden können bei praktisch jeder Herzerkrankung, manchmal auch bei Herzgesunden auftreten.
Nur eine eingehende ärztliche Untersuchung kann klären, ob es sich um eine harmlose oder ernstere Form einer Herzrhythmusstörung handelt, d. h. auch, ob eine Behandlung (Medikamente, Schrittmacher, Katheterablation) notwendig ist oder nicht.

 

 

 

Herzschwäche

 

Die Herzschwäche ist heute bei älteren Menschen eine der häufigsten Ursachen für Krankenhausbehandlung und Tod. Schlecht eingestellter Bluthochdruck, Herzinfarkt, Herzklappenfehler oder Herzmuskelentzündung sind die häufigsten Erkrankungen, die zunächst den Herzmuskel schädigen und das Pumpvermögen beeinträchtigen.
Wenn nicht rechtzeitig vor Auftreten von Beschwerden, z. B. Luftnot und Wassereinlagerung im Gewebe behandelt wird, besteht die Gefahr, dass sich das Fortschreiten der Herzschwäche verselbständigt und innerhalb weniger Jahre zum Tod führt.
Für die Diagnose einer Herzschwäche ist die Echokardiographie die bestgeeignete Untersuchungsmethode.

 

 

Risikofaktoren

 

Sie begünstigen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens bestimmter Krankheiten.

Risikofaktoren für der Arteriosklerose d. h. der Hauptursache für Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt), der Gehirnarterien (Schlaganfall) sowie der Beinarterien sind: erhöhte Blutfette (u. a. Cholesterin), hoher Blutdruck, Zigarettenkonsum und Diabetes mellitus. Diese Risikofaktoren sind durch ärztliche Untersuchungen leicht zu erkennen und durch Therapiemaßnahmen günstig zu beeinflussen.

Zu den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren zählen erbliche Veranlagung für Herzinfarkt und Schlaganfall, Alter und Geschlecht.